Lesung Alisha Gamisch „Parasiti“

Lesung Alisha Gamisch „Parasiti“

Lesung Alisha Gamisch „Parasiti“

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Moderation: Christhard Läpple

Alisha Gamisch folgt in ihrem Debütroman „Parasiti“ drei Generationen russlanddeutscher Frauen von Nowosibirsk bis Fürstenfeldbruck und den Spuren, die Deportation und Repression bis in die Gegenwart hinterlassen haben. Über ihr Buch, das auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026 steht, kommt sie mit Christhard Läpple ins Gespräch.

Alisha Gamisch studierte in München und London Anglistik und Germanistik und lebt heute in Berlin. Ihr erster Gedichtband »Lustdorf« (Verlagshaus Berlin, 2020) wurde vom Haus für Poesie zu den besten Lyrikdebüts des Jahres gewählt. 2022 erhielt sie den Nora-Pfeffer-Preis für Lyrik des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland, 2023 war sie Stipendiatin der Romanwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des feministischen Vereins ›Wepsert e.V.‹ sowie Mitkuratorin und Moderatorin der Lesungs- und Diskussionsreihe ›PostOst-Café‹ im Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 2025 ist sie Teil der literarischen Girlband ›No Scribes‹. »Parasiti« ist ihr Debütroman.

Zum Buch:

Ein Brief sorgt für Aufruhr im Leben von Rina, ihrer Tante Valli und ihrer Großmutter Lydia: Von einem Tag auf den anderen verstummt die Großmutter. Rina beginnt, Fragen zu stellen – und bringt gegen alle Widerstände ein Gespräch zwischen den Generationen in Gang. Denn sie ahnt, dass sie von ihrer Familie nicht nur die eckige Figur und die Vorliebe für Vorabendserien geerbt hat, sondern auch ihre Ängste und Unsicherheiten.
Zwischen Novosibirsk der 1960er Jahre und dem Fürstenfeldbruck einer nahen Gegenwart folgt Alisha Gamisch in ihrem Debütroman den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen.

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Eintritt: Erwachsene: 10 € Ermäßigt: 5 € Festvaltickets: 50,- € und 30,- € ermäßigt

 

Datum und Uhrzeit

10.10.2026 : 14:30 bis
10.10.2026 : 16:00

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