Historisches Leben in Neuruppin
Neuruppiner Militärlehrjahre des jungen Carl von Clausewitz
Dass der Militärstratege Carl von Clausewitz um 1795 in Neuruppin bei der 34. Garnison Dienst tat, kann man Brigitte Meiers Werk “Fontanestadt Neuruppin” entnehmen. 1792 war der gebürtige Burger im Alter von nicht ganz zwölf Jahren angetreten. Nicht wenige preußische Generäle, das weiß man heute, begannen ihre Karriere in ganz jungen Jahren...
Neuruppin erinnert an die Reichspogromnacht
Am 9. November 2025 erinnerten das JugendWohnProjekt „MittenDrin“ und das Aktionsbündnis „Neuruppin bleibt bunt“ an die Opfer der Reichspogromnacht. Rund 40 Teilnehmende, darunter Bürgermeister Nico Ruhle, Vertreter*innen von Omas gegen Rechts und Move e.V., setzten ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und Menschenfeindlichkeit...
Jerusalem-Hain und jüdischer Friedhof als Orte der Besinnung
Viele Menschen kommen täglich am Jerusalem-Hain vorbei. Sicher meistenteils mit dem PKW oder einem anderen Gefährt. Auf dem Friedhofsteil, der in Neuruppin an Gräber von Juden und Jüdinnen erinnert, sind wohl eher selten Menschen zu sehen. Er liegt ganz am Rande. Aber zwischen beiden benachbarten Orten gibt es eine tiefe Verbindung. Sie weist sogar noch weit über den jüdischen Glauben hinaus...
340 Jahre Brandenburger Willkommenskultur – Neuruppiner Lebenswege
David und Friedrich Gilly waren Hugenotten. Sie sollten das Leben des protestantischen Pfarrersohnes Karl Friedrich Schinkel entscheidend prägen. Jean Francois Labry war Hugenotte. Seine Enkelin Emilie sollte den Hugenotten Henry Fontane heiraten. Aus der Hochzeitsnacht sollte, folgt man Iwan-Michelangelo D’Aprile, Theodor entspringen. Nun darf man sich nicht nur in Neuruppin an das Papier erinnern, das so folgenreich war für die beiden berühmtesten Söhne der Stadt – das Potsdamer Toleranzedikt vom 8. November 1685...
Synagoge und Friedhof als Orte des Gedenkens an die jüdische Gemeinde
Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Neuruppin muss sehr wechselhaft gewesen sein. Seit kurzer Zeit erinnert man in der Nähe des Weinbergs an die verschiedenen Friedhöfe, auch mit einer Texttafel. In der Virchowstraße allerdings sucht man vergeblich nach Informationen, obwohl dort über Jahrzehnte die Synagoge stand, also der Mittelpunkt des Gemeindelebens...
Das Jubiläum von NIVEA lässt an Paul C. Beiersdorf aus Neuruppin denken
Im Jahr 2025 feiert NIVEA das 100-jährige Jubiläum seiner ikonischen blauen Dose“, liest man in diesen Tagen. Die „Cito”-Spule in Rot-Weiß kennt man nicht mehr. Es gibt längst andere Heftpflaster. Aber NIVEA und alles, was heute dazugehört, nicht nur für Männer, kennt man weltweit. Der Firmenname geht auf den Apotheker und Erfinder Paul C. Beiersdorf zurück. Er kam am 26. März 1836 in Neuruppin zur Welt...
Würdevolles Gedenken an den Tod von Karl Friedrich Schinkel im Jahre 1841
Sein Tod muss qualvoll gewesen sein. Das Gedenken an Karl Friedrich Schinkel, den Sohn Neuruppins, der 1841 in Berlin nach einem bewegten Leben und Monaten des Bangens und Leidens verstarb, war würdevoll. Spät am Nachmittag konnte man am Denkmal mit Passanten ins Gespräch kommen, die sich über die Blumen wunderten...
Security in früheren Jahrhunderten – das Nachtwächterhäuschen in Kränzlin
Klein, schlicht und voller Geschichte: Das Nachtwächterhäuschen in Kränzlin erzählt vom Leben früherer Jahrhunderte. Einst Symbol für Sicherheit und Wachsamkeit, ist es heute ein seltenes Denkmal ländlicher Kultur...
Die Schinkelkirche in Glienicke – für’s Schinkeljahr 2031 gut vorbereitet
Die Schinkelkirche in Glienicke präsentiert sich heute deutlich schöner als noch auf alten Aufnahmen. Zum Schinkeljahr 2031 ist das Gotteshaus gut vorbereitet und gilt als Kleinod preußischer Baukunst, das sowohl architektonisch als auch durch ein lebendiges Gemeindeleben überzeugt...









