Historisches Leben in Neuruppin

Abitur machte Kurt Gerstein in Neuruppin, die echte Reifeprüfung kam später…

Sein Betragen sei “im ganzen gut” gewesen, sein Fleiß “genügend”. Wer alte Zeugnisse zu lesen weiß, zumal solche der Reife, ahnt, dass die Lehrkräfte am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium zu Neuruppin einiges auszusetzen hatten an Kurt Gerstein. Seine eigentliche Reifeprüfung sollte allerdings erst Jahre später kommen. Es geht um Weltgeschichte. Um Weltliteratur geht es auch...

Neuruppiner Militärlehrjahre des jungen Carl von Clausewitz

Dass der Militärstratege Carl von Clausewitz um 1795 in Neuruppin bei der 34. Garnison Dienst tat, kann man Brigitte Meiers Werk “Fontanestadt Neuruppin” entnehmen. 1792 war der gebürtige Burger im Alter von nicht ganz zwölf Jahren angetreten. Nicht wenige preußische Generäle, das weiß man heute, begannen ihre Karriere in ganz jungen Jahren...

Jerusalem-Hain und jüdischer Friedhof als Orte der Besinnung

Viele Menschen kommen täglich am Jerusalem-Hain vorbei. Sicher meistenteils mit dem PKW oder einem anderen Gefährt. Auf dem Friedhofsteil, der in Neuruppin an Gräber von Juden und Jüdinnen erinnert, sind wohl eher selten Menschen zu sehen. Er liegt ganz am Rande. Aber zwischen beiden benachbarten Orten gibt es eine tiefe Verbindung. Sie weist sogar noch weit über den jüdischen Glauben hinaus...

Walter Blumenfeld: Pionier der angewandten Psychologie aus Neuruppin

Walter Blumenfeld wurde am 12. Juli 1882 in Neuruppin geboren und war ein deutscher Psychologe, der insbesondere in den Bereichen der experimentellen Psychologie, der visuellen Wahrnehmung sowie der angewandten Psychologie, einschließlich Psychotechnik, Eignungsdiagnostik, Arbeitsorganisation und Werbepsychologie, tätig war. Blumenfeld wuchs in einer akademischen Umgebung auf und entwickelte früh ein Interesse an den psychologischen Aspekten der Wahrnehmung und des menschlichen Verhaltens...

Fritz Lettow: Arzt, NS-Widerstandskämpfer und Chefarzt in Neuruppin.

„Fritz Lettow, Arzt und entschiedener Gegner des Nationalsozialismus, überstand vier Konzentrationslager und blieb dennoch seiner Überzeugung treu. Nach 1945 widmete er sich erneut seiner medizinischen Arbeit und prägte als Chefarzt in Neuruppin über zwei Jahrzehnte die orthopädische Versorgung der Region. Sein Erinnerungsbuch Arzt in den Höllen ist eine eindringliche Anklage gegen die Verbrechen der SS und ein mutiges Zeugnis, das auch Themen berührt, die in der DDR lange als tabu galten.“...

Jüdisches Leben in Neuruppin

Die Geschichte des Kaufhauses Magnet in der Karl Marx Straße...