Zwischen Naturidylle und völkischer Ideologie: Hanna Poddig blickt hinter die Fassade der Anastasia-Bewegung
„Die Anastasia-Bücher werden von vielen Anhängerinnen und Anhängern nicht als Romane gelesen, sondern als Anleitung für ein vermeintlich besseres Leben. Genau darin liegt ihre Wirkung. Hinter der romantischen Erzählung von Naturverbundenheit, Familienlandsitzen und Selbstversorgung stehen antisemitische, rassistische und autoritäre Vorstellungen, die sich durch die gesamte Buchreihe ziehen.“
