Gastbeitrag: Einfach Strom sparen

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Mit einigen kleinen Kniffen, die nichts kosten, lässt sich beim Kochen und Waschen deutlich mehr Strom sparen, als viele denken. Wasser im bedarfsgerecht gefüllten Wasserkocher zu erhitzen und in den Topf zu geben, ist ein erster Schritt. Auch ältere Generationen machten es geschickt vor: Kartoffeln und Gemüse wurden nur kurz aufgekocht und anschließend gut isoliert weiter garen gelassen – ganz ohne weitere Energie. Moderne Kochsäcke setzen dieses Prinzip heute fort.“

Von: Dr. Michael Berndt, Nachhaltigkeitsportal miterago

Dass die Stadtwerke Neuruppin ab dem 1. Januar 2026 den Strompreis um 2,38 ct/kWh senken – auch wenn der Grundpreis im Monat um 1,75 € steigt – ist sicherlich eine gute Nachricht und sehr viele werden auch etwas Geld sparen. Aber mit einigen kleinen Kniffen, die nichts kosten, geht da noch deutlich mehr! Nehmen wir das Kochen und Backen
als einen der größten Stromfresser im Haushalt unter die Lupe: Wenn ich Wasser, das ich zum Kochen brauche, mit dem – bedarfsgerecht gefüllten – Wasserkocher erhitze und dann in den Topf umschütte, ist ein__Schritt zum Stromsparen getan. Passen Topfgröße und Herdplattengröße gut zusammen, kann die Herdplatte nach dem ersten Aufkochen auf eine der niedrigen Stufen zurückgestellt werden. Mehr als kochen, kann Wasser nicht, zusätzliche Stromenergie wird in das unnötige übermäßige Verdampfen des Wassers gesteckt.

Selbstgebaute Kochkiste, Isolierung aus Extrudiertem Polystyrol (XPS), Handelsname u.a. Styrodur®, Deutschland
Foto: DKrieger , Wikicommons

Noch geschickter waren die älteren Generationen: Sie kochten Kartoffeln und Gemüse (oft gemeinsam in einem Topf) nur kurz auf und stellten den Topf dann mit der Bettdecke gut isoliert in das Bett. Der weitere Garprozess verbrauchte dann keinen weiteren Strom. Die
moderne Variante sind Kochsäcke oder -kisten, die mit etwas Geschick im Nähen auch selbst hergestellt werden können. Anleitungen finden sich im Internet.

Wenn die Waschmaschine cool bleibt.
Bild von bierfritze auf pixabay

Die Waschmaschine ist hoffentlich bereits an das Warmwasser angeschlossen. Dass die effektivste Art zu waschen ist, das ganze Fassungsvermögen der Trommel zu nutzen und öfter mal bei niedrigerer Temperatur zu waschen, hat sich längst herumgesprochen, auch dass normal verschmutzte Wäsche nun wirklich keinen Vorwaschgang braucht.

Und warum soll der Internetrouter arbeiten und Strom verbrauchen, wenn wir auf der Arbeit sind oder schlafen?

Wer noch Details oder weitere Stromspartipps finden möchte, ist eingeladen auf die miterago-Themenseite „Einfach Strom sparen“ (https://www.miterago.de/themenseiten/) zu schauen. Mit diesen Ansätzen lassen sich 10-15% des Stromverbrauch im Jahr einsparen.

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