Waldstadion Alt-Ruppin Foto: Martin Wittchen
Das Waldstadion in Alt Ruppin soll einen neuen Kunstrasenplatz erhalten. Für den Umbau des bisherigen Trainingsplatzes bekommt die Fontanestadt Neuruppin Fördermittel in Höhe von rund 549.000 Euro von Bund und Land. Damit ist ein wesentlicher Teil der Finanzierung für das insgesamt gut 732.000 Euro teure Projekt gesichert.
Von macron
Das Waldstadion ist die Heimat des SV Eintracht 1948 Alt Ruppin und zugleich eine der wichtigsten Sportstätten im Ortsteil. In den vergangenen Jahren hatten insbesondere nasse Witterungsbedingungen immer wieder dazu geführt, dass Trainingseinheiten, Fußballspiele oder andere Veranstaltungen ausfallen oder auf andere Sportplätze verlegt werden mussten. Für den Verein bedeutete dies zusätzlichen organisatorischen Aufwand und teilweise auch höhere Kosten.
Eine von der Stadt in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie kam zu dem Ergebnis, dass der Umbau des bestehenden Trainingsplatzes zu einem Kunstrasenplatz eine wirtschaftliche und bedarfsgerechte Lösung darstellt. Neben dem eigentlichen Kunstrasen sind ein neuer Unterbau mit Drainage und kontrollierter Entwässerung sowie die Umrüstung der vorhandenen Flutlichtanlage auf energiesparende LED-Technik vorgesehen.
Die Fontanestadt hatte dafür am 25. März 2026 beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung einen Förderantrag gestellt. Anfang Juli wurde bekannt, dass das Projekt zu den ausgewählten Vorhaben gehört. Insgesamt waren nach Angaben der Stadt 175 Projekte eingereicht worden. Ausgewählt wurden 16 Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur und 39 Projekte der Dorfentwicklung.
Mit dem Zuwendungsbescheid vom 29. Juli stehen für den Kunstrasenplatz nun 549.222 Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung. Das entspricht 75 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Die Stadt beziffert die Gesamtausgaben für das Projekt auf 732.296 Euro.

Mit dem Kunstrasenplatz soll das Waldstadion künftig deutlich unabhängiger von der Witterung genutzt werden können. Gleichzeitig soll der bestehende Hauptplatz entlastet werden. Besonders für die Kinder- und Jugendarbeit des SV Eintracht, aber auch für den Erwachsenen- und Freizeitsport verspricht sich die Stadt davon verlässlichere Trainingsmöglichkeiten. Der Platz soll dabei nicht allein dem Fußballverein vorbehalten bleiben. Vorgesehen ist, dass ihn künftig auch Schulen sowie weitere Sport- und Freizeitgruppen nutzen können. Damit würde das Waldstadion als zentraler Sport- und Begegnungsort in Alt Ruppin weiter aufgewertet.
Baudezernent Jan Juraschek sieht in der Förderzusage deshalb nicht nur eine Investition in den Vereinssport: „Der neue Kunstrasenplatz sorgt für deutlich bessere Trainings- und Spielbedingungen und macht das Waldstadion ganzjährig verlässlich nutzbar.“ Davon profitierten neben dem SV Eintracht 1948 Alt Ruppin auch Schulen, Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler sowie weitere Veranstaltungen im Ortsteil.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Neuruppin







