Bald grünes Licht für die Sanierungarbeiten im Kulturhaus.
Seitens der Stadt Neuruppin spricht man im Hinblick auf das Kulturhaus von einem Sanierungsstau. Das Wort von der baulichen Erneuerung kann vieles bedeuten. Um möglichst viele Interessen und Meinungen zu berücksichtigen, wurde eine Befragung im Internet gestartet. Es gibt sogar eine Gewinnmöglichkeit, allerdings nur bis zum 4. September 2026.
Von Volkmar Heuer-Strathmann
In anderen Städten oder auf manchem Dorfe gibt es eine Nachnutzung von Pumpwerk oder Gaswerk, von Kirche oder Mühle, von Höfen oder Ställen. In Neuruppin gehört das Kulturhaus schon durch die Werbung an den Litfaßsäulen zu den Adressen, die sich die Zugezogenen mit Kulturinteresse sicher sofort merken. Und die lange Wohnhaften wissen sowieso Bescheid. Ein Besuch dürfte von vielen Faktoren abhängen, zumal das Haus nicht etwa nur Spielstätte ist.

Fotos: VHS
Die Stadt Neuruppin schreibt: “Das kommunal betriebene Kulturhaus Neuruppin bietet seit 130 Jahren diverse Veranstaltungsarten für alle Interessen.“ Das ist vermutlich nicht ganz wörtlich gemeint. Aber von Monokultur kann sicherlich gar keine Rede sein. Man will „künftige Anforderungen an das Haus ermitteln“ und lädt herzlich dazu ein, die eigene Sichtweise oder Interessenlage kundzutun. Mehr dazu auf der Webseite der Fontanestadt. Auch zur Verlosung von Freikarten fürs Haus bei Teilnahme.
Hier sei schon erwähnt, dass es auch um das gastronomische Angebot geht und um die Nutzung des Außenbereichs. Die Frage, wie es in der Übergangszeit weitergeht, ist sicherlich auch interessant. Vielzahl und Verschiedenheit der Auftrittsorte gehören zur hohen Attraktivität der Fontanestadt, Kirchen und Schulen inklusive. Und doch wird man auf das Kulturhaus nicht verzichten wollen und können. Eine Rubrik „Abwickeln“ gibt es nicht im Fragenkatalog. Es geht um Fortentwicklung im Sinne der Gäste.







