Teilnehmenden der Regionalgruppe Nord-West (© Stadtverwaltung Neuruppin/ Beate Bielefeldt)
Wie können historische Altstädte lebenswert bleiben und gleichzeitig den Herausforderungen des Klimawandels begegnen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg“ bei ihrer Regionalgruppensitzung am 10. Juni im Neuruppiner Rathaus.
Autor: Redaktion in-neuruppin.de
Gastgeber war Neuruppins Baudezernent Jan Juraschek, der zugleich den Vorsitz der Regionalgruppe Nord-West innehat. Im Mittelpunkt des rund zweistündigen Treffens stand die Vorbereitung des Jahresforums 2026 der Arbeitsgemeinschaft. Die Regionalgruppe Nord-West übernimmt dabei die inhaltliche Federführung und entwickelt Praxisbeispiele, die den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedskommunen fördern sollen.
Das Jahresforum findet am 23. und 24. September 2026 in Kyritz statt und steht unter dem Motto „Gemeinsam Altstadtraum gestalten – lebenswert und klimafit“. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie historische Stadtkerne ihre Identität bewahren und zugleich an veränderte klimatische und gesellschaftliche Anforderungen angepasst werden können.
„In Altstädten trifft historisches Erbe auf Zukunftsräume. Stetiger Wandel heißt Qualitäten zu sichern und Veränderung zuzulassen“, betont Jan Juraschek. Das Jahresforum biete Raum für Dialog, Inspiration und Vernetzung. Unterschiedliche Akteure der Stadtentwicklung sollen dort gemeinsam ausloten, wie anpassungsfähig historische Altstädte sind und welche Lösungsansätze sich für die Zukunft bewähren können.
Die regelmäßigen Treffen der Arbeitsgemeinschaft dienen dem Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen und zeigen, dass die Entwicklung und der Erhalt historischer Stadtkerne weit über die Landesgrenzen Brandenburgs hinaus ein aktuelles Thema sind. Mit ihrer Beteiligung an der Vorbereitung des Jahresforums bringt sich die Fontanestadt Neuruppin aktiv in die Diskussion um die Zukunft lebenswerter und klimafester Altstädte ein.
Quelle: Pressemitteilung der Fontanestadt Neuruppin.
