Matthis Segebarth Trompete, Maximilian Schuck Keyboard, Malte Kosmalla Percussion, Julian Norman Drums,Nils von Freymann Bass, Berenike von Freymann Saxophon, Pau Llop Rodríguez Posaune
Jazz vom Feinsten im Café Tasca: Die siebenköpfige Combo verzauberte mit Miles, Hancock & Coltrane und ließ für ein paar Stunden die Welt in perfektem Einklang erklingen.
Von: macron
„So What“ – dieser legendäre Titel von Miles Davis, nach dem das Konzert im Café Tasca benannt war, steht für spielerische Leichtigkeit und musikalische Raffinesse zugleich. Wer ihn hört, spürt die Freiheit der Improvisation, die Jazz ausmacht. In Zeiten, in denen vieles komplex erscheint, zeigte sich an diesem Abend: Für ein paar Stunden kann die Welt ganz einfach in Ordnung sein.
Das siebenköpfige Jazz-Ensemble der Kreismusikschule begeisterte in unterschiedlicher Besetzung mit Standards von Herbie Hancock, Miles Davis – und natürlich einem Blick auf John Coltrane, dessen Einflüsse immer wieder durchklingen. Vom ersten Ton an spürte man die Spielfreude und das feine Zusammenspiel: Saxophon, Trompete, Klavier, Bass, Schlagzeug und die beiden Bläser verwoben Melodien und Rhythmen zu einem lebendigen Dialog.

Fotos: macron
Das Publikum war zahlreich erschienen, lauschte konzentriert und ließ sich von den swingenden Grooves und den virtuosen Soli mitreißen. Besonders die Interpretation von „So What“ brachte den entspannten Groove auf den Punkt: locker, präzise und voller Freude.
Nach diesem Konzert verließ man das Café Tasca mit einem Lächeln – einer kleinen Erinnerung daran, dass Musik im besten Fall genau das schafft: den Moment genießen und die Welt, wenn auch nur für ein paar Stunden, in harmonischem Einklang erleben.
Dieses Format. großzügig unterstützt vom Team des Cafe Tasca und der Evangelischen Schule Neuruppin, verlangt nach Wiederholung.
