Das Weihnachtsoratorium als sechsteilige Staffel – “ein kleines Wunder”
Als Johann Sebastian Bach das Weihnachtsoratorium erstmals der Kirchengemeinde in Leipzig darbieten ließ, war es erklärter Wille, Gottesdienst zu halten, verteilt auf sechs Tage zum Jahreswechsel 1734/35. Ein großes Kirchenkonzert wurde erst im Laufe der Zeit aus den Kantaten. Aus Anlass des 275. Todestages von Bach kehrte man in der Klosterkirche diesmal zur Urform zurück.
Weihnachtsoratorium für Kinder ließ die Herzen höher schlagen
Eigentlich ist das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf sechs Auftritte angelegt. In der Klosterkirche gab es nun am Vorabend des 4. Advent eine geraffte Darbietung speziell für Kinder. Viele hatten auch Verwandte mitgebracht – ältere Geschwister, Eltern und Großeltern. Da war es nicht einfach, noch einen Platz zu bekommen.
Klarinettenklänge von Sabina Matthus-Bebie in der Klosterkirche
“Bach und das 20. Jahrhundert” hieß es in der Ankündigung. Das bedeutet nicht, dass Original und Adaption gegenüber gestanden hätten. Sabina Matthus-Bebie präsentierte Klarinettenklänge von Johann Sebastian Bach bis John Coltrane und wusste damit zu gefallen im recht gut besuchten Oberstübchen der Klosterkirche.
Musikgeschichte als Familiendrama – viel Neues aus dem Hause Strauss
Über die Mozarts hat Michael Lemster schon geschrieben. Zurzeit ist er mit den Wagners befasst. In der Bibliothek in Wittstock las er aus seinem jüngsten Werk, das er bloß “Strauss” genannt hat. Als Gastgeberin konnte Georgia Arndt den zahlreichen Gästen eine Überraschung präsentieren – passend zur Feierlaune im 30. Jahr der Literarischen Bilderbogen. Insgesamt ein großartiger Abend aus der Welt der leichten Wiener Musikkultur, Schwerpunkt 19. Jahrhundert – auch durch die Förderung seitens des Landkreises.
Chorgesang und Akrobatik – ein Experiment in der Klosterkirche
Musik erklingt, der Klang vergeht. Impressionen bleiben. Nun war in der Klosterkirche ein Experiment zu erleben: Der Chor Bel Canto Musicae trat gemeinsam mit der Akrobatin Alma Charlotte auf. Am Ende gab es nicht nur Applaus, sondern auch Jubel. Und Bewunderung, denn es war ziemlich kühl in der Kirche und für alle Akteure sicherlich eine hohe Beanspruchung.










