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AudioWalk’33: Neuruppin im Jahr 1933 – ein historischer Stadtrundgang
“Erinnern vor Ort” heißt das Projekt des Aktionsbündnissses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus. AudioWalk’33 konzentriert sich auf die radikale Zerstörung der Demokratie durch die Politik der NSDAP ab Januar 1933. Was in Berlin vor sich geht, findet Beachtung, doch das Hauptaugenmerk gilt dem jeweiligen Ort in Brandenburg – von Bad Belzig bis Wittenberge. Mittendrin: Neuruppin.
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Pazifist, Investigativjournalist, NS-Verfolgter: Armin Wegner, Neuglobsow
“Der Stechlin – Der General und der Dichter” – wer dächte da nicht an Theodor Fontane? Aber welcher General? Der Roman klingt anders aus, fast zivilisiert. Hauptsache feudal. Der derart betitelte Dokumentarfilm greift das Verhältnis von Karl Litzmann und Armin Wegner auf. In Neuglobsow trafen sie persönlich aufeinander. Krasser könnte ein Kontrast kaum sein.
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Karl Litzmann und Adolf Hitler – eine wegweisende Beziehung
Erst als zwischenzeitlicher Pensionär, also von 1905 bis 1914, konnte sich Karl Litzmann mit seiner Familiengeschichte befassen. Dann lockte der Krieg wieder den Soldaten. Doch er weiß jetzt: Ein Vorfahre namens Hanß Litzmann soll 1539 dadurch aufgefallen sein, dass er während eines Gottesdienstes in Neuruppin das Lutherlied anstimmte. Kurze Zeit später soll er an der…
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Das ehemalige Kaufhaus Magnet – bereit für Zeichen der Erinnerung?
Hier kam Max Silberberg am 27. Februar 1878 zur Welt. Nicht in diesem Haus, aber unter der damaligen Adresse Friedrich-Wilhelm-Straße 15. Ende Februar 2026 soll an der heutigen Karl-Marx-Straße 15 mit einer Gedenktafel an das Mitglied der jüdischen Gemeinde erinnert werden. Bild und Text waren bereits im Kunstraum zu sehen. Ob das funktioniert?
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In den Schinkelräumen wird Einblick in die Garagenwelt geboten
Eine Karte zeigt die Verteilung über das Stadtgebiet, Fotos zeigen unterschiedliche Ansichten von den Garagenhöfen in Nerruppin. Bei der Eröffnung der Ausstellung über diese “Orte für Autos und mehr…” entwickelten sich lebhafte Gespräche. Schinkels Perspektive wurde auch eingenommen. Von Volkmar Heuer-Strathmann Als Mitglied des Vorstandes der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft und Initiator der Ausstellung gab Matthias Frinken ein…
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Schuljubiläum in Neuruppin im Kriegsjahr 1915 – Gemischte Gefühle
Man konnte im Jahr 1915 in Neuruppin auf 550 Jahre Schulgeschichte zurückblicken. Doch der Blick fiel nicht ganz ungetrübt aus. Und eine richtige Festschrift mit Bildern und feierlichen Grußworten gab es auch nicht. Es war Krieg. Umso lesenwerter, was der Gymnasialdirektor Dr. Heinrich Begemann verlauten ließ.
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Friedrich Ludwig Jahn – kein ganz einfacher Fall für die Gedenkkultur
Im ablaufenden Jahr gab es gute Gründe, in Neuruppin an den Bildhauer Max Wiese zu erinnern. Zu den Spuren, die er als Künstler hinterlassen hat, gehört auch das Denkmal für Friedrich Ludwig Jahn. Es verkörpert selbst Veränderungen der Erinnerungskultur. Und wirft Fragen auf. Zum Beispiel die, ob es wegkann. Oder ob es modern eingefasst werden sollte. Oder aufgefrischt wie früher mit Jahn und Loose, nur anders?
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Von Gohlungen nach Wuthenow? Walther Harichs Visionen vor 100 Jahren
Der Schriftsteller Walther Harich könnte als Neuruppiner verbucht werden. Noch ein Künstlername mehr auf der mit A wie Arendt, Erich beginnenden Ehrenliste. Das Dorf Wuthenow, wo Walther Harich von 1928 bis zu seinem Tode im Jahr 1931 lebte, ist heute Ortsteil von Neuruppin. Er fand dort, wovon zukunftsscheue Menschen in seinem Gohlungen träumten.
