Unterschiedlicher hätten die Darbietungen kaum sein können. Hier die Bühnenkünstler in der Kulturkirche, die meistenteils wohlbetont ablesen, was auf Blattwerk notiert ist, zumeist aus Fontane-Quellen. Da die Autorin eines Filmromans, die Rollengestaltung wagt bei ihrer Romanpräsentation im Alten Gymnasium, Filmausschnitte anbietet und auf den Tisch schlägt, wenn sonst nichts mehr hilft. Sie singt ein wenig, als wollte die Dietrich noch einmal in die ausschnittweise gezeigte Kinowelt entführen. Und vor dem Menschenbild und dem Kulturprogramm der Alternative für Deutschtümelei wird auch gewarnt von Angela Steidele. Nur ganz wenige Menschen gönnten sich am zweiten Tag der Fontane Festspiele gleich beide Kulturangebote in Gänze oder vom Langlauf wenigstens eine Stunde.